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Alte Terebowlja
(Wandertour)
Terebowlja, Ternopil, Ukraine
(Fremdenführersprache: Deutsch)

Beschreibung:

Wir besuchen die Burg von Terebowlja, die Kirche des Hl. Nikolaus, die Karmelitenkirche 1635, das Rathaus von Terebowlja, den Fürst-Wasylko-Park, den Alten Ringplatz und die Kirche der Heiligen Peter und Paul (1928).

Terebowlja ist ein Bezirkszentrum in der Region Ternopil, das weniger als 40 km von der Hauptstadt der Region entfernt liegt. Eine der ältesten Städte in Podolien und im ganzen Land. Ein Ort, der an die Fürsten der Kiewer Rus, polnischen Könige, Kosaken-Hetmanen, österreichischen Herrscher, Soldaten der Ukrainischen Volksrepublik und an die Sowjetmacht erinnert. Eine Stadt, die nachts vom aus einer fernen Vergangenheit stammenden Klang der Schwerter und Geschwirr der mongolischen Pfeilen aufwacht. Heute ist Terebowlja in der Lage, Sie mit seiner schönen Natur, schönen Architektur und anderen Sehenswürdigkeiten zu erfreuen.

Die Menschen leben an diesen Orten seit der Altsteinzeit. Die Stadt wurde jedoch erstmals 1097 in den Chroniken erwähnt. Terebowlja wurde anscheinend mindestens zu Beginn des 10 Jahrhunderts gegründet.
In der Zeit der Kiewer Rus war die Stadt das Zentrum des Terebowlja Fürstentums, in den späten 1080er gehörte es zu dem unglücklichen Fürsten Wasilko Rostislawicz, der 1097 erblindet war. Später, im Jahr 1141, wurde es Teil des galizischen Fürstentums, gefolgt vom Fürstentum Galizien und Lodomerien. Zusammen mit seinen Nachbarn erlebte Terebowlja die Fehden seiner Herrscher mit anderen Fürsten, die Invasion der Ungarn, die mongolisch-tatarische Invasion (die zerstörte Stadt), die langsame Wiederherstellung des Gebietes. Im 1349 beginnt die polnisch-ungarische Periode in der Geschichte unserer Stadt. Es umfasste den Wiederaufbau und die Umbauwerke der durch Mongolen gemachten Burgruine. Magdeburger Recht ist bekommen. Die Dominikaner- und Karmeliterklöstern wurden gebaut. Und natürlich zahlreiche tatarische Überfälle, Brände, Aufstände und Pestepidemien sind überlebt. Im Jahr 1687 spielte die Burg Terebowlja zuletzt ihre Rolle als Verteidiger der Stadt, erfolglos aber. Tatarische Abteilungen nehmen Befestigungen und zerstören sie so sehr, dass niemand sonst jemals die Burg wiederaufbauen kann.

Das Schloss
Auf dem unzugänglichen Burgberg sind noch malerische Ruinen zu sehen.
Die fünf Meter langen, zerstörten Mauern, die sich auf einem der Hügel erheben, sind keineswegs die erste Festung, die an diesen Orten errichtet wurde. Zu Zeiten der Kiewer Rus schützte die Stadt die hölzerne Festung, die später mit Steinen bedeckt wurde. Es wurde während der mongolischen Invasion verbrannt. Mitte des 14. Jahrhunderts errichteten die Polen eine steinerne Burg. Erst in den 1630er Jahren wurde derjenige geboren, dessen beschädigte, aber immer noch mächtige Mauern Sie und ich heute sehen können. Es steht am Rand einer hohen Klippe und zwang einst viele Gegner, darüber nachzudenken, ob es Zeit für sie war, nach Hause zu gehen. Auch die heute noch erhaltenen 107 Meter lang, etwa 10 Meter hoch und bis zu 5 Meter dick Mauern sind von großem Respekt.
In der Vergangenheit tobte hier das Leben der alten Siedlung. Die Steinfestung wurde erstmals im 14. Jahrhundert zum Schutz vor Nomaden erbaut. Umgeben von dicken Mauern mit polygonalen Türmen sollte es eine uneinnehmbare Festung werden. Aber die Festung konnte dem Ansturm der Tataren nicht standhalten. Im Mittelalter musste es mehrmals umgebaut und wiederaufgebaut werden. Während Sie durch das Schlossgelände schlendern, wird Ihre Aufmerksamkeit auf das Denkmal für die prominente hiesige Frau Sophia Chrzanowska auf einem hohen Steinsockel gelenkt. Sie war Ehefrau des Festungskommandanten und Garnisonshäuptlings Jan Samuel. Während der türkischen Belagerung im 1675 erhöhte sie den Geist der Schloßverteidiger. Und daher geling es den Angriff abzuwehren. Es wurde erzählt, dass sie ins Zimmer eingebrochen wäre, in dem es zu Streitigkeiten über die Notwendigkeit der Ergebung den Türken gekommen wäre. Sie käme bringend zwei Schwerter mit und hätte bedroht: eine Klinge würde ihr das Herz durchbohren, wenn Jan das Tor öffnete; und die zweite sollte ihn umbringen. Der Ehemann überlegte ernst und entschied, dass die Türken nicht so wirklich schreckliche Gegner wären. Besonders bald kam Hilfe, und zu dieser Zeit hielt die Burg aus.
Und wenn der Feind schaffte ins Tor einzubrechen, war es oft die Schuld, nicht der Schloßbefestigungen, sondern von seinen feigen Verteidiger. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde hier eine Restaurierung durchgeführt. Ein gemütlicher Park wird aufgelöst und von der Burgruine öffnet sich ein zauberhaftes Stadtpanorama.
Lange Zeit verfiel die Burg und versteckte sich allmählich vor den menschlichen Augen hinter dem Dickicht des Waldes. Im Allgemeinen ist die Burganlage nicht schlecht. Heute ist es Teil des Reservats "Burgen von Ternopil". Ein Wiederaufbauprojekt wurde entwickelt und die Arbeiten sind im Gange. Es ist nicht schwer, das Schloss zu finden - es liegt fast im Herzen von Terebowlja. In der Nähe liegt übrigens die malerische Stadt Mykulynzi, die für ihre zahlreichen Sehenswürdigkeiten bekannt ist. Sie können die Dreifaltigkeitskirche und den Potocki-Palast mit einem wunderschönen Park sehen.

Heiliger Nikolaus Festungskirche.
Es wurde im späten 16. - frühen 17. Jahrhundert geboren (keine genauen Daten) und war lange Zeit von einer Mauer umgeben. Die Kirche ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Im 1734 wurde der Tempel radikal umgebaut und erweitert, gleichzeitig ein steinerner Glockenturm und ein Krankenhaus errichtet (später zerstört). Das alte Kirchenportal wurde abgebaut und an der Stelle ein Glockenturm mit sieben Glocken errichtet. Die Kirche ist an einem speziellen Geschoß mit Lücken interessant, das die letzte Erbe ihrer Verteidigungsvergangenheit ist.
Während vieler Kriege wurde die Kirche wiederholt zerstört und dann wieder aufgebaut. Die Nikolaus Kirche stellte zu dieser Zeit eine seltene Kombination dar: der Tempel und die Befestigung. In Friedenszeiten wurden Gottesdienste hier gehalten und im Falle einer Gefahr Waffen in enge Schlupflöcher gelegt, die sich in einer speziellen Schutzgeschoß befanden. Aufgrund des neuen Daches, das nach dem Umbau im Jahr 2009 entstanden ist, ist es heute schwer zu erkennen. Es hat es praktisch und vollständig geschlossen. Heute gehört die Kirche den griechischen Katholiken, und in ihren Mauern befindet sich eine Kopie der Wunderbaren Ikone der Jungfrau, deren Original früher hier gewesen war.

das befestigte Karmeliterkloster.
Es wurde von 1635 bis 1640 anstelle einer provisorischen Holzkirche erbaut und kostete 6.000 Golddukaten. Für dieses Geld erschienen in Terebowlja eine steinerne Mariä-Entschlafens-Kirche und ein daran angeschlossenes Kloster. Als im 1672 der Krieg zwischen dem polnisch-litauischen Bund und dem Osmanischen Reich begann, wurde das Karmeliterkloster geplündert und zerstört. Im Jahr 1724 wurden neue Türme zu Verteidigungszwecken errichtet und eine Mauer mit einem neuen Tor errichtet. Aus irgendeinem Grund nicht sehr groß und in der Lage, nur die faulsten Invasoren zurückzuhalten. Und die geschäftigsten erreichten erfolgreich die Schätze des Klosters und beschädigten unterwegs die Mauern und Türme des Klosters. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Kloster des Karmeliterordens vollständig gegründet. Jetzt hatte er auch eine Kirche, Zellen und einen Glockenturm, die von Wehrtürmen umgeben waren. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Kirche mehrmals restauriert. Das Innere, das wir in unserer Zeit sehen können, wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erworben. In der Sowjetzeit befand sich hier eine Fabrik der Weihnachtsspielzeuge und -schmuck.
Seit 1990 ist es in den Besitz der ukrainischen autokephalen orthodoxen Kirche übergegangen, heute ist es die orthodoxe Kirche der Ukraine, und die Mariä-Entschlafens-Kirche ist wieder als Heiliger-Wladimir-Kirche geweiht. Heute sind das Kloster und der Tempel tätig und es gibt Seminaristen in den Zellen, die am Theologischen Seminar von Ternopil studieren.

Rathaus
Wie in vielen Städten der Westukraine gibt es in Terebowlja ein Rathaus. Das genaue Datum seiner Errichtung ist nicht erhalten, nur bekannt, dass es im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Die Residenz des Gouverneurs war zunächst im Rathaus untergebracht, gefolgt von einer polnischen Schule, die sich bis 1890 in den Mauern des Gebäudes befand. Es ist bekannt, dass während des Ersten Weltkriegs die Räumlichkeiten des Rathauses vollständig zerstört wurden. Nach einigen Jahren nach dem Krieg wurde das Gebäude wieder aufgebaut, jedoch mit einem Glockenturm. Heute ist das Rathaus von Terebowlja ein zweistöckiges Gebäude mit einer Uhr auf dem Turm, das 1970 restauriert wurde. Auf dem Turm befindet sich eine Aussichtsplattform, über die Touristen und Gäste der Stadt Terebowlja von oben betrachten können. Auf dem Dach ist eine Wetterfahne in Form des Wahrzeichens der Stadt zu sehen, sowie eine Kanonenkugel auf der Fassade, die in der Festung entdeckt wurde. Heutzutage befindet sich die Stadtverwaltung im Rathaus. Wenn man hineingeht, werden an den Wänden Zertifikate aus dem Jahr 1660 mit Privilegien und eine der alten Stadtkarten gesehen.

Kirche der Heiligen Peter und Paul 1924–29 von dem berühmten Architekten Adolf Rziszke-Bogusz im Stil der alten Basilika der Ewigen Stadt erbaut. Atypisch für unsere Breitengradstruktur - ein 40 x 20 Meter großes Rechteck mit zwei 39 Meter hohen Türmen, die buchstäblich faszinierende Aussichten bieten. Und dies trotz der Tatsache, dass die Kirche in der Sowjetzeit gut aufgenommen wurde, wurden insbesondere die oberen Teile der Türme abgerissen.

Zeitraum: 3 Stunden

Die größte Touristensnzahl
an einer Reisegruppe: 50 Personen



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Fremdenführer:

Fremdenführerscheinsnummer (Lizenznummer)

tic 0001

Stepan Zelinski



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